Ob du einen freiberuflichen Cutter beauftragst oder Macreto nutzt, hängt vor allem von der Art deiner Videos ab. Ein Cutter bringt eigenes Urteil und kreative Erfahrung für jedes Material mit. Macreto bietet einen festen Ablauf für Erklärvideos, vom Skript bis zum Veröffentlichungs-Paket, bei dem du prüfst und freigibst.
Dieser Vergleich beschreibt allgemeine Unterschiede zwischen zwei Arbeitsweisen (Stand: 29.09.2026). Cutter arbeiten sehr unterschiedlich: Leistungen, Preise und Abläufe hängen immer von der jeweiligen Person und eurer Absprache ab.
Was ein guter Cutter mitbringt
Ein erfahrener Cutter ist mehr als jemand, der Pausen herausschneidet:
- Urteil: Er erkennt, welche Szene trägt und welche nicht, und kann dir sagen, wenn ein Video nicht funktioniert.
- Kreativität: Eigenes Storytelling, besondere Übergänge, ein Look, der sich von Vorlagen abhebt.
- Flexibilität: Vlogs, Interviews, Imagefilme, Mehrkamera-Drehs – je nach Spezialisierung ist fast alles möglich.
- Gespräch: Du kannst Ideen besprechen, Rückfragen klären und gemeinsam entwickeln.
Für aufwendige oder ungewöhnliche Projekte ist das ein echter Vorteil.
Wo die Zusammenarbeit oft hakt
Bei regelmäßigen Erklärvideos zeigen sich eher organisatorische Fragen:
- Übergaben: Rohmaterial hochladen, Anweisungen schreiben, auf den ersten Schnitt warten.
- Korrekturschleifen: Feedback per Mail oder Sprachnachricht, oft mit Zeitangaben, die erst gesucht werden müssen.
- Verfügbarkeit: Urlaub, Krankheit oder volle Auftragsbücher verschieben deinen Veröffentlichungsplan.
- Das Drumherum: Skript, Titel, Thumbnails, Kapitel und Shorts sind nicht automatisch Teil des Auftrags.
Wie Macreto arbeitet
Macreto ist ein KI-Videostudio für Creator, die erklären:
- Tutorials hochladen und Recherche mit Quellen freigeben.
- Facecam-Skript in deinem Ton lesen. Mehr unter Facecam-Skript.
- Facecam aufnehmen mit Teleprompter – mit deiner echten Stimme, Macreto nutzt keine KI-Stimme.
- Bau: Schnitt, Slides, Animationen, KI-Bilder, Musik, Ton-Mischung. Details unter Video-Bau.
- Prüfen: Im Video-Editor hältst du an, zeichnest ins Bild und schreibst Kommentare. „Video anpassen“ setzt alle um.
- Veröffentlichen mit Paket aus Titeln, Thumbnails, Beschreibung mit Kapiteln, Tags und Community-Post.
Stil und Regeln hältst du im Brand-Kit fest. Korrekturen, die allgemein gelten, speichert das Lernbuch als Regel für künftige Videos.
Macreto hat Grenzen: Es ist auf Erklärvideos aus Bildschirmaufnahmen und Facecam ausgelegt. Einen Imagefilm oder einen Vlog mit vielen Außenaufnahmen baut Macreto nicht.
Wie sich die Kosten zusammensetzen
Bei einem Cutter hängt der Preis von der Person, dem Umfang und den Korrekturschleifen ab. Frag nach einem Angebot, das klar sagt, was enthalten ist.
Bei Macreto zahlst du einen Monatstarif mit Credits, monatlich kündbar. Ein Video kostet 10 Credits, eine weitere Version 6 und ein Short 1 Credit. Der Starter-Tarif kostet 49 € im Monat und enthält 40 Credits, also etwa 4 Videos. Zum Testen gibt es einmalig Credits für ein Video. Aktuelle Preise stehen immer auf der Preisseite.
Für wen passt was?
Ein freiberuflicher Cutter passt besser, wenn du …
- aufwendige, kreative oder einmalige Projekte hast,
- Material ohne Bildschirmaufnahme schneiden lassen willst,
- einen Menschen als kreativen Sparringspartner suchst,
- Formate brauchst, die nicht in einen festen Ablauf passen.
Macreto passt besser, wenn du …
- regelmäßig Tutorials, Kurslektionen oder Erklärvideos veröffentlichst,
- Skript, Schnitt und Paket aus einer Hand willst,
- Korrekturen direkt im Video als Kommentar geben willst,
- einen gleichbleibenden Stil über viele Videos brauchst.
Du kannst beides auch kombinieren. Mehr Hintergründe liest du im Artikel Cutter oder KI?. Die Macreto-Tarife findest du auf der Preisseite.